Käuzchenkuhle, © DEFA_Stiftung_Erkens_Lueck_Muehlstein

Käuzchenkuhle von Horst Beseler

Käuzchenkuhle von Horst Beseler



  • Freier Eintritt

Als der kleine Jampoll wie jedes Jahr in den Ferien zum Großvater aufs Land kommt, findet er diesen verändert: Er ist schweigsam, schließt sich in seine Kammer ein und schreibt etwas auf. Jampoll und seine Freunde wissen, dass dieses Verhalten mit Kohlweis, einem Fremden, der seit kurzem hier lebt, zu tun hat. Die Kinder beobachten Kohlweis und kommen langsam hinter dessen Geheimnis. Gegen Ende des Krieges hatte er als SS-Offizier einen Behälter im Mummelsee versenkt. Der Großvater aber lagerte dieses Behältnis, gemeinsam mit dem stummen Gotthold, in die Käuzchenkuhle um. Gotthold ertrank dabei, was das Gewissen des Großvaters seit damals stark belastet und der Grund für sein jetziges Schweigen ist. Die Kinder informieren den ABV. Sie stellen Kohlweis eine Falle. Als der mit einem Kumpan den Behälter heben will, in dem sich geraubte Kunstschätze befinden, ist die Polizei zur Stelle.

(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)

Vor dem Film ist Ulrike Beseler - die Tochter des Schriftstellers - zu Gast. Sie bringt brandneue Bücher zum Verkauf mit. Außerdem stehen einige antiquarische Auflagen zur Verfügung.

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