Plakatausstellung SCHLAFLOS: Ukrainische Illustrationen des Krieges



     

    Seit dem Tag des 24. Februars, als in der Ukraine der große Krieg ausbrach, finden die Menschen dort keinen Schlaf mehr. Seit vier Jahren setzen sie sich für das Leben ein — für ihr eigenes Leben und für die Existenz der anderen. Sie mussten ihr Zuhause verlassen, sich in Schutzräumen verstecken, sich von Familien und Freunden trennen, sich um andere sorgen, retten, kämpfen. Die Menschen leben in Furcht, sie hassen und lieben, sie bleiben ironisch, sie kennen die Trauer, den Mut der Verzweiflung und widersprüchlichste Gefühle.

    Die Reihe von Zeichnungen „Schlaflos“ zeigt die Gleichzeitigkeit und das Übermaß der verschiedensten Kriegserfahrungen und -erlebnisse. Die Ausstellung der Heinrich-Böll-Stiftung, Büro Kyjiw, versammelt Bilder, die schon im kollektiven Gedächtnis eingeprägt sind oder kleine Episoden aus dem Alltag – es ist eine Collage einer neuen Kriegsrealität, die unbeständig und verwüstend ist, reflektiert und kommentiert werden muss.

    Illustration von Nataliia Shulga oder Maria Kinovych

    Öffnungszeiten: Mo-Fr, 9-15 Uhr

     

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Plakatausstellung SCHLAFLOS: Ukrainische Illustrationen des Krieges

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